Santokumesser
Ein japanisches Kochmesser für internationalen Genuss
Sie suchen nach einem Messer, das Präzision und Kontrolle mit edler Handwerkskunst vereint? Dann müssen Sie nicht weitersuchen, denn das japanische Santokumesser bietet genau das! Schon längst sind diese Messer kein Geheimtipp mehr. Köche aus aller Herren Länder bevorzugen die besondere Messerform für beste Ergebnisse in der Küche – vom Hobbykoch bis zum Sternekoch.
Drei Tugenden für nur ein Messer
„Santoku“ bedeutet auf Japanisch so viel wie „drei Tugenden.“ Diese Tugenden sind: Gemüse, Fisch und Fleisch! Für Santokumesser ist weniger bedeutend, was sie schneiden. Viel wichtiger sind das Wie und das Warum.
Der Druckschnitt: Sicher und schnell
Das Klingenblatt eines Santokumessers ist hoch, damit es beim Schneiden sicher auf den Knöcheln aufliegen kann. In Verbindung mit der nur leicht geschwungenen Klinge macht das dieses Messer ideal für den Druckschnitt. Das ist eine sehr schnelle, aber auch sehr sichere Schneidtechnik, bei der das Messer alleine durch vertikalen Druck nach unten durch das Schneidgut geführt wird. Zu diesem Zweck wird es an den Knöcheln vorbeigeführt, wobei es fast unmöglich wird, dass einmal aus Versehen ein Finger unter der Klinge landet.
Das Schneidgut: Mehr als nur asiatisch
Der Druckschnitt ist die ideale Technik dafür, etwas in feine Scheiben zu schneiden. Für Sushi und Sashimi ist das perfekt – aber auch noch für viele andere Dinge. Selbstgemachten Krautsalat, zum Beispiel. Oder frischen Rotkohl. Und wenn es einmal nicht mit einem Höchstmaß an Präzision zugehen muss, dann zerkleinert das Santokumesser jedes Gemüse im Handumdrehen.
Santokumesser mit Kullenschliff – ja oder nein?
Oft sehen Sie Santokumesser mit kleinen Vertiefungen entlang der Klinge. Das ist der sogenannte Kullenschliff – ein Feature, das Sie an anderen Messerarten nur selten erblicken. Dabei ist es sehr praktisch! Die Mulden verhindern nämlich, dass Ihr Schneidgut an der Klinge kleben bleibt. Wenn Sie Gemüse schneiden, fällt es also automatisch von der Klinge ab und Sie müssen sie zwischendurch nicht abstreifen.
Diese Vorteile gelten jedoch hauptsächlich für nassere Gemüsesorten und bereits filetiertes Fleisch. Bei trockenem Schneidgut gibt es kaum Vorteile. Dafür kann der Kullenschliff das Klingenblatt ein wenig schwächen. Das fällt im normalen Gebrauch nicht auf, bedeutet aber, dass Sie ein solches Messer härteren Belastungen wie zum Beispiel Knochen nicht aussetzen sollten. Wenn Sie einen robusten Allrounder suchen, dann sollten Sie sich für ein Messer mit glattem Klingenblatt entscheiden. Für sanfte Präzision hingegen ist ein Santokumesser mit Kullenschliff genau richtig.