Schnellkochtöpfe
Mit dem richtigen Druck zu tollen Ergebnissen
So sehr wir es uns auch wünschen würden – im Alltag bleibt nicht immer die Zeit zum Kochen. Nach Feierabend ist es leider schon zu spät, um einen Eintopf noch ein paar Stunden vor sich hinköcheln zu lassen. Oder? Genau das Problem löst der Schnellkochtopf! Im Handumdrehen hilft er Ihnen, Dinge zuzubereiten, die sonst zeitlich einfach nicht machbar wären. So sparen Sie viel Zeit und Energie – und essen gesünder!

Wie funktioniert ein Schnellkochtopf?
Bereits seit Generationen sparen Schnellkochtöpfe in Küchen Zeit. Sie nutzen ihn auf dem Herd, ähnlich wie einen normalen Topf, und er wird einfach schneller fertig. Aber wie genau? Vor allem durch drei wichtige Faktoren: Dampf, Überdruck und Temperatur.
Die Bestandteile eines Schnellkochtopfes
Einen Schnellkochtopf erkennen Sie immer am Deckel. Neben einem Verschlussmechanismus, der von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ist, verfügt er über zwei wichtige Elemente: Eine Gummidichtung und eine Innendruckanzeige. Die Gummidichtung sorgt dafür, dass der Topf luftdicht verschließen kann. Die Innendruckanzeige hilft Ihnen, die Garung Ihrer Gerichte zu steuern.
Mit Dampf unter Druck
Weil ein Schnellkochtopf luftdicht schließt, kann der beim Kochen entstehende Wasserdampf nicht abziehen. Innerhalb kurzer Zeit bildet sich deshalb ein Überdruck und die Temperatur im Topf steigt auf über 120 Grad Celsius. Das ist eine Temperatur, die Sie in einem normalen Topf nicht erreichen können, und in der die Lebensmittel entsprechend schneller garen.
Die einzelnen Arbeitsschritte
Füllen Sie entsprechend des Rezeptes oder der Betriebsanleitung Wasser ein. Geben Sie anschließend die Zutaten Ihres Gerichtes hinzu und schließen Sie den Topf. Hat der Deckel geklickt? Es ist wichtig, dass er einrastet. Dann kommt der Topf auf die Herdplatte. Lassen Sie den Inhalt hochkochen und schalten Sie die Temperatur herunter, wenn die Innendruckanzeige Sie dazu auffordert. Garen Sie anschließend laut Rezept. Ist die angegebene Zeit vorbei, nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie ihn abkühlen. Lassen Sie vorsichtig den Dampf über das Ventil ab und öffnen Sie Ihren Topf. Und schon können Sie genießen!
Bitte beachten!
Lesen Sie immer die Betriebsanleitung Ihres Schnellkochtopfes, denn diese Töpfe können sich voneinander unterscheiden. Dort steht zum Beispiel, welche Füllmenge angemessen ist und wie viel Wasser Sie für den Betrieb Ihres Topfes mindestens brauchen. Passen Sie ganz besonders auf, was die Pflege Ihres Topfes, das Einrasten vom Schließmechanismus und das Ablesen der Innendruckanzeige angeht. Das wird Ihnen helfen, alles richtig zu machen. Schließlich ist mit dem Überdruck in einem solchen Topf nicht zu spaßen – Sie sollten sich an die Herstellerangaben halten.



Welche Vorteile hat ein Schnellkochtopf?
Es gibt viele Gründe, aus denen Sie sich für das Kochen mit einem Schnellkochtopf entscheiden sollten. Wir haben hier die vier wichtigsten für Sie zusammengestellt.
Zeitersparnis
Im Schnellkochtopf geht alles schneller – das sagt auch schon der Name! Kartoffeln sind statt in 25 Minuten in 10 Minuten gar. Und das ist erst der Anfang, denn auch Eintöpfe und Fleischgerichte können Sie in einem solchen Topf viel schneller zubereiten. Teilweise ist die Garzeit um Stunden reduziert. Wie genial ist das denn?
Energieersparnis
Neben Zeit verbrauchen Sie beim Kochen mit einem Schnellkochtopf auch weniger Strom. Bis zu 60 Prozent, ganz einfach weil durch den dichten Deckel kein Wasserdampf entweichen kann! Das spart Geld und macht das Zubereiten bestimmter Gerichte im Sommer angenehmer, wenn es sowieso schon überall zu warm ist.
Geruchsarm
Sie mögen es nicht, wenn es überall nach Ihrem Mittagessen riecht? Das können Sie durch das Kochen in einem Schnellkochtopf ganz einfach verhindern – denn mit dem Dampf bleiben auch sämtliche Gerüche im Topf. Selbstverständlich können Sie das Essen riechen, wenn Sie den Topf öffnen. Aber der Geruch wird sich nicht während des Kochens über mehrere Stunden in der kleinsten Ritze verkriechen.
Nährstoffschonend
Sie wissen es bereits: Durch das Garen im Wasserdampf verlieren Lebensmittel weniger Nährstoffe. Gerichte, die mit wenig Wasser auskommen oder die Sie mithilfe eines Dünsteinsatzes in diesem Topf zubereiten, haben also am Ende mehr Vitamine oder Aromen als mit anderen Zubereitungsmethoden.

Was kochen im Schnellkochtopf?
So weit, so gut. Aber was können Sie in Ihrem neuen Schnellkochtopf denn dann kochen? Ganz viel! Hier die wichtigsten Optionen auf einen Blick:
Kartoffeln (Garzeit im Schnellkochtopf nur 10 Minuten)
klassische Fleischgerichte (Rinderrouladen, Rinderbraten, Gulasch)
Beilagen (Grünkohl, Rotkohl)
Eintöpfe und Suppen (Hühnerbrühe, Linsensuppe, Bohneneintopf)


