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Unternehmensgeschichte

Frankfurter Paulskirche1848 Die Geburt großer Ideen.

In Deutschland wird die Demokratie geboren: 1848 tritt in der Frankfurter Paulskirche erstmals eine frei gewählte Nationalversammlung zusammen.

Im gleichen Jahr komponiert Johann Strauß den Radetzkymarsch und die erste deutsche Frauenzeitschrift erscheint.

Auch für Wilhelm Weitz beginnt 1848 eine neue Zeitrechnung: Er gründet in Bad Pyrmont sein Geschäft, in dem er Elfenbeinschnitzereien und Glasgravuren den Kurgästen anbietet.

Bereits fünf Jahre später erweiterte der dynamische Geschäftsmann Wilhelm Weitz sein Sortiment um ausgesuchte Glas- und Kristallwaren.

Besonders begehrt waren damals die sogenannten Kunstgläser aus Alabasterglas mit Goldverzierungen und farbigen Malereien.
 


1892 Hannover entdeckt Glas und Porzellan

1892 Hannover entdeckt Glas und PorzellanTheodor Fontane schrieb gerade "Frau Jenny Treibel" und Gerhard Hauptmann seine "Weber",... da gründete Friedrich Weitz, der Sohn des Geschäftsgründers, in Hannover ein weiteres Spezialgeschäft für Glas- und Kristallwaren. 

 

Um den individuellen Wünschen der Kunden gerecht werden zu können, gehörte auch eine Glasschleiferei zum Hause W. Weitz, das sich schnell als 'Cristallerie W. Weitz' einen klangvollen Namen machte - durchaus auch über die Leinestadtgrenzen hinaus.

 

Wenige Jahre später begann wieder eine neue Ära: Aus der Cristallerie wurde das 'Spezialgeschäft für Kristall, Glas und Porzellan W. Weitz' - die noch heute aktuelle Geschäftsstruktur war gefunden.

 

1910 Karl May

Karl May hatte gerade mit "Winnetou" seinen größten Erfolg, Emil Nolde vollendete sein "Abendmahl"...
und auch das Haus W. Weitz konnte positive Bilanz ziehen:

In

  • Hamburg (1904)
  • Düsseldorf (1907)
    und
  • Kopenhagen (1910)

wurden weitere Spezialgeschäfte eröffnet. Zweigniederlassungen auf

  • Norderney
  • in Westerland auf Sylt
    und
  • Bad Nauheim

rundeten das erfreuliche Bild ab. Zudem bestanden längst enge Kontakte zu allen wichtigen Porzellan-Manufakturen in ganz Europa.

Die Goldenen Zwanziger waren auch für W. Weitz eine überaus erfolgreiche Zeit.

 

1950 Ein erfolgreicher Neuanfang

1950 Ein erfolgreicher NeuanfangWeimarer Republik, Nationalsozialismus, Wiederaufbau - bewegte Zeiten, die ihre Spuren hinterließen.

Im Jahre 1929 verstarb Friedrich Weitz und es war an Walter Weitz, die schwierigen Jahre durch Wirtschaftskrise, Krieg und Wiederaufbau zu meistern.

Doch unbeugsamer Wille, viel Optimismus und ein "glasklares" Marktbewußtsein führten schnell zu wirtschaftlichem Aufschwung und geschäftlichem Erfolg.

Das Wirtschaftswunder Marke W. Weitz:

Der Exportanteil am Umsatz stieg stetig und die exklusive Auswahl an Glas, Kristall, Porzellan, Steingut und Bestecken setzte sich schnell wieder durch.

Der Neubau an der Georgstraße war bei seiner Eröffnung 1950, zwei Jahre nach dem 100jährigen Geschäftsjubiläum, ein ansehnliches Symbol für diesen Neubeginn.

Daß schon damals "die Knef" bei W. Weitz Kunde war - wen wundert es?

 

 

1998 Eine große Idee feiert 150sten

1998 Eine große Idee feiert 150stenDie deutsche Wiedervereinigung, Computer erobern die Welt und im Internet beginnt plötzlich das Rennen auf den Datenautobahnen.

Die Zukunft für das Haus W. Weitz begann 1997 im neugestalteten Haus an der alten Adresse.

Jürgen Weitz Senior und Junior haben die Zeichen der Zeit erkannt und klare Akzente gesetzt: Im neuen alten Haus kann das erstklassige Warensortiment jetzt noch übersichtlicher und kundenfreundlicher gezeigt werden.

Platz für Sonderpräsentationen ist genauso gegeben wie die Möglichkeit kenntnisreicher und individueller Beratung.

1998 feiert W. Weitz sein 150jähriges Jubiläum - zwei Jahre vor der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover.

Keine Frage: Tradition, Gegenwart und Zukunft werden im Hause W. Weitz auch im nächsten Jahrtausend den Ton angeben,um anspruchsvolle Kunden in aller Welt mit Glas und Porzellan der stilvollen Art verwöhnen.

 

 
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